Start-Ende Distanz Fahrzeit Ø Speed max.Speed Höhe Wetter Unterkunft
16:00 - 21:00 47,65km - -km/h -km/h -m 27°C The Gershwin Hotel 7EAST 27th Street - 8 Bettzimmer (€32)

06. Jul 2007 - New York City (NY)

Die Anreise verläuft ohne Probleme. Die Sicherheitskontrollen in London sind sehr streng, sogar die Schuhe werden durch den Röntgenapparat geschleust. Bei der Einreise in die USA werden meine Fingerabdrücke gespeichert. Sollte mir etwas passieren, so können mich die amerikanischen Börden zumindest an meinen Zeigefingern identifizieren.

Das Fahrrad und mein zweites Gepäckstück haben den Transport ohne Schaden überstanden und sind gemeinsam mit mir in New York angekommen. Wie sich herausstellt, ist das Zusammenbauen von Rad und Anhänger weitaus weniger problematisch als von mir angenommen. Es stört niemanden, dass ich vor der Ankunftshalle zügig meine Ausrüstung montiere.


Um ca. 16:00h Ortszeit bin ich start klar. Nach kurzer Rücksprache mit einem uralten asiatischen Flughafenangestellten (ich weiß bis heute nicht was er mir erzählen wollte?) starte ich meinen ersten Versuch den Flughafen zu verlassen. Laut meiner Karte gibt es mehrere Möglichkeiten, um zur Brooklyn Bridge zu gelangen. Als ich dann zum ersten mal im Straßenverkehr der USA radle geht mir so richtig die Düse. Grauenhaft; die Straßen sind dreckig, die Autos riesig und es ist extrem laut. Also drehe ich bei nächster Gelegenheit wieder um und fahre zu meinem Ausgangspunkt zurück. Ich sammle allen meinen Mut beim dritten Versuche komme ich endlich vom Flughafen weg und radle Richtung Queens.

Nördlich vom Flughafen will ich auf Fahrradwegen nach New York City radeln. In einer Hand die Karte, in der anderen der Lenker meines Rades und am Rücken einen Rucksack mit beachtlichem Gewicht; ich schwitzte wie ein Schw..... Immer wieder komme ich von meiner Route ab und muss wieder umplanen. Die Zurufe der Einwohner von Queens "Your Are Lost!" sind auch nicht unbedingt erbauend. Nach ca. 3,5h reicht es mir. Als mich ein Junger Mann mit einem Mountainbike überholt rufe ich ihm nach er möge doch bitte stehen bleiben. Er zögert kurz, bleibt dann aber Gott sei Dank stehen.

Sein Name ist Collins und wie sich herausstellt ist er die Rettung für mich. Denn Collins führt mich zur Brooklyn Bridge und begleitet mich bis zu meinem Hotel. Ohne ihn hätte ich das nie gefunden! Erschöpft, aber glücklich checke ich im The Gershwin Hotel ein. Es ist bereits dunkel und ich muss meinen Plan noch einen Campingkocher und Straßenkarten einzukaufen verwerfen...